Lernoase an der Walle: Wir waren dabei

gws auen schwabenstrRiesengroße Freude herrschte im OASE-Team zur Neugestaltung des Lernortes, als wir zum großen Finale des renommierten Hans-Sauer-Preises „Schule macht sich…“ eingeladen wurden! Unsere Vision einer „Lern-OASE“,

 

 

image001von Schülern und Lehrern gemeinsam mit dem Architekten Ole Marten aus Oldenburg zu einem Modell gestaltet, hatte die Jury sehr angesprochen.

Und so fuhren Frau Reinders und Frau Dietzsch mit zwei Schülerinnen, Anastasia Herold (7m) und Sukhmani Kaur (9m) Mitte März für vier Tage in die Landeshauptstadt München, um dort unsere Idee, Lern- statt Klassenräume zu schaffen, mit Hilfe von Experten weiter zu entwickeln.

  

Natürlich gab es im Vorfeld für das OASE-Team noch Einiges an Vorarbeiten zu leisten: Zimmer entrümpeln, Möbel schleppen (nochmals ein dickes Dankeschön an die starken Jungs aus der 10. Klasse!), Regal zusammenbauen (Mittelschüler arbeiteten Hand in Hand mit Grundschülern!). Denn schließlich sollte bis zum Finale ein Prototyp (ein Muster) eines solchen Lernraumes gestaltet werden. Diesen hätte man mitnehmen können/sollen – was natürlich in unserem Fall unmöglich war. Wie hätten wir unser OASE- „Forscherzimmer“ ins Auto verladen sollen? So wurden stattdessen ganz viele Bilder zur Veranschaulichung und die schon vorher von Schülern gestalteten Modelle eingepackt.

Aufgeregt und neugierig, was das Team wohl erwarten würde, machten sich unsere vier OASE-Vertreter dann auf zum Impact Hub Munich, wo im Rahmen der Social Design Elevation Days das Finale veranstaltet wurde. Allein der Veranstaltungsort wäre die Reise wert gewesen. Dort, wo sonst Start-ups, d. h. junge Unternehmer ihre neuen, kreativen Geschäftsideen auf den Markt zu bringen, durften wir in einer für uns völlig ungewohnten, offenen Atmosphäre werkeln.

Am ersten Tag lernten wir die aus ganz Deutschland angereisten Teams bei einer Selbstbauaktion des Veranstaltungspartners „Architektur und Schule“ kennen: Mit Pappe, Holz und Klebeband wurde das Impact Hub in eine „Schule macht sich…“-Werkstatt verwandelt, die in den darauffolgenden Tagen dann zum Ort gemeinschaftlich kreativen Arbeitens wurde. Durch das vielfältige und sehr interessante Programm führte das Education Innovation Lab aus Berlin, das uns Teams bei der weiteren Umsetzung unserer Projekte unterstützte und uns grundsätzliche Methoden und Techniken für den weiteren Prozess an die Hand gab.

Die nächsten Tage starteten wir dann immer früh morgens um 9 Uhr. Nicht ganz einfach für unsere Schülerinnen (ein dickes Eisbärenlob für beide!), denn abends ging es meist bis 22 oder 23 Uhr! Doch sie aktivierten letzte Kraftreserven, um im Gespräch mit Designern und Grafikern Skizzen und Logos entstehen zu lassen, anderen Teams, Architekten und anderen Besuchern unsere OASE vorzustellen und selbstverständlich unsere Abschlusspräsentation vorzubereiten. Wie könnte unser OASE-Projekt die Jury und das Publikum überzeugen, um vielleicht die Siegprämie zu erhalten?

image002Sehr gefreut haben wir uns natürlich über die Unterstützung und den Rückhalt, die wir erhielten, nicht nur aus der Schulfamilie! Per Mail wurden wir motiviert von der Würzburger Stadträtin Judith Jörg, und ihrem Mann, dem Landtagsabgeordneten, Oliver Jörg. Auch Herrn Schranner hielt nichts mehr zu Hause und er kam am Sonntag, dem Finaltag, nach München! Doch die größte Überraschung war der Besuch von Herrn Georg Rosenthal, jetzigem Landtagsabgeordneten und früherem Oberbürgermeister! Das motivierte und spornte uns ganz besonders an! Herzlichen Dank dafür!


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