Abschlussfahrt nach Köln

18 03 06 Koeln DomMer losse de Dom en Kölle

Schon mal gehört im Karneval, das berühmte Lied über den Kölner Dom, aber anschauen aus nächster Nähe das konnten wir jetzt, die 9ab unserer Schule 
im Rahmen der diesjährigen Abschlussfahrt.

 

 

 

18 03 06 Koeln Bruecke
Untergebracht waren wir an der rechten Rheinseite, in der Jugendherberge mit Blick auf die Hohenzollernbrücke und den Dom. Als wir das erste Mal hinüberliefen, vorbei an Zigtausenden von Schlössern als Symbol der „ewigen Liebe“, wurden uns die gigantischen Ausmaße des beliebtesten Touristenziels in Deutschland bewusst:

die größte Doppelturmfassade der Welt, die Türme 158 m hoch, 11 Glocken, die schwerste,

der „dicke Pitter“ mit 24 t, 4 Orgeln und Kunstschätze im Inneren, die ihresgleichen suchen.

Herr Rüger, unsere männliche Begleitperson, Konrektor im Ruhestand, gab uns eine kleine Einführung. Der Dom wurde im 13. Jahrhundert begonnen, dann wurde 200 Jahre lang gebaut,

dann war Baustopp bis ins 19. Jahrhundert hinein wegen Geldmangel und schließlich wurde 1880 das damals höchste Bauwerk der Welt fertig gestellt.

Mit einem Köln-Quiz, das uns durch die Altstadt führte, lernten wir die Innenstadt auf spielerische Weise kennen, aber manche interessiert halt mehr, wo Mac Donalds oder der Prime Mart ist. Am Abend gab es dann noch einen kleinen Rundgang mit einem Stadtführer, der Geschichten aus alter Zeit erzählte. Sie sollten gruselig sein, aber den meisten war es nur kalt und der Gruseleffekt wollte sich nicht so recht einstellen.

 

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Frau Spiegel hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Wir besichtigten die TV-Studios von RTL in Hürth. Dort wird ´„Wer wird Millionär“ abgedreht oder „Stern-TV“. Aus der Nähe sieht so ein Studio eher wie eine Fabrikhalle aus mit 1000 Scheinwerfern und einigen Kameras, viel weniger glamourös als gedacht, sehr nüchterne Angelegenheit. Abendessen gab es dann im „Hard-Rock-Cafe“,

Burger, die uns Schülern lecker schmeckten, die Lehrer sprachen von Pappkartongeschmack, ist eben alles Geschmackssache.

 

18 03 06 Koeln Steg
Zwei Museen besuchten wir: das Duftmuseum, wo das berühmte Kölnisch Wasser verkauft wird. Wir durften Düfte erraten und bekamen als Andenken sogar ein Wässerchen geschenkt.

Und im Schokoladenmuseum ging es um die Herstellung von Schokolade der Firma LINDT

und auch da gab es eine Nascherei zum Schluss.

Insgesamt waren wir jeden Tag nahezu 10 km unterwegs, ja, Stadterkundung ist anstrengend, das merkten auch unsere Füße. Aber nachts waren wir – nach Aussage unserer Lehrer – schon wieder ganz fit, da sind wohl die Hormone dran schuld!

Am letzten Abend ging es dann noch ins Musical „Tanz der Vampire“. Viele sahen so etwas zum ersten Mal, sicher für alle ein Erlebnis, die Lehrer waren begeistert, die Schüler waren sich da doch nicht ganz so einig in ihrem Urteil.

Ach ja, wenn ihr mal nach Köln kommt, dann unbedingt auf das Hochhaus „KölnTriangle“ fahren. Ganz in der Nähe der Jugendherberge, für 3 Euro, könnt ihr den Blick aus 103 m Höhe auf den Dom, die Hohenzollernbrücke und ganz Köln genießen. Wir taten es jedenfalls!

Nach 4 Tagen ging es dann nach Hause, müde und geschlaucht waren wir, aber Spaß gemacht hat es uns allen!

H. Rüger


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